Am Ende deutlich, mit 2:0 (0:0), siegten am Sonnabend die Männer der Borussia Belzig gegen harmlose Königs Wusterhausener. Dabei hatte Borussen-Coach Frank Leppek am Freitagabend gerade einmal zwölf Spieler auf seiner Liste zu stehen. Die Routiniers Christian Schäler und Steffen Rasser halfen spontan in der Landesklassemannschaft aus.
Auch Dank ihrer Hilfe entführten die Kur- und Kreisstädter die drei Punkte. Von Beginn an zeigten sie, dass sie diese Partie unbedingt gewinnen wollten. Dabei kam der große Platz ihrem guten Kombinationsspiel sehr gelegen. Die Gastgeber dagegen hatten in der ersten Halbzeit nur eine klare Torchance und einmal sogar noch Glück, dass der Schiedsrichter ein klares Handspiel im eigenen Strafraum nicht ahndete.
In der zweiten Halbzeit wurde die klare Überlegenheit der Gäste in Zählbares umgewandelt. Rick Leppek, der einen schönen Angriff über links vortrug, sah, dass der Torwart zu weit vorne stand und zog aus gut 25 Metern ab. Der Ball klatschte an die Latte. Solo Agbor reagierte am schnellsten und schob zum 1:0 ein (51.).
Zehn Minuten später war es erneut Agbor, der für Aufsehen sorgte. Ein gegnerischer Spieler konnte den schnellen Stürmer nur mit unfairen Mitteln von den Beinen holen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Rick Leppek souverän zum 2:0-Endstand (62.).
Eine viertel Stunde vor Abpfiff zog eine schwarze Wand auf, die Wind, Schnee und Hagel brachte. Die Borussen ließen jedoch nichts mehr anbrennen.
entnommen dem "Fläming-Echo" vom 12.11.2007, geschrieben von Stefan Specht
und das schrieb man woanders:
Distanzschuss, Latte, Torwart-Rücken
Eintracht Königs Wusterhausen verlor in der Landesklasse Mitte das Heimspiel gegen Borussia Belzig 0:2. Die Eintracht-Fußballer bescheinigten den Belzigern eine gute spielerische Leistung, meinten aber auch, dass die Treffer für die Gäste recht glücklich zu Stande gekommen wären.
Das erste Tor resultierte aus einem Distanzschuss. Von der Latte prallte der Ball Torhüter Weichert an den Rücken, worauf Agbor ihn über die Linie schieben konnte (60.). Eine Elfmeter-Entscheidung, bei der die Gastgeber geteilter Meinung waren, führte zum 0:2-Endstand (76.). eb
Anmerkung des Webmasters: Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Minuten in denen etwas passiert von den anderen Mannschaften geschätzt werden, ansonsten können nicht bis zu 15 (!!!!) Minuten Unterschied bei Toren oder ähnlichem zustande kommen. Und zu dem Spiel im speziellen: Das einzige Glück war, dass der Gastgeber nicht nach 6 Minuten in Unterzahl geriet und einen berechtigten Elfmeter für die Borussen mit anschauen musste.
Gemeinsam mit Steffen Rasser half Christian Schäler bei der ersten Männermannschaft aus und konnte sich bereits vor der Partie erinnern, dass die Belziger noch nie eine Landesklassenbegegnung in KWH verloren haben. Einmal wurde 1:1 gespielt und einmal 4:2 gewonnen.