Während der Gastgeber Brandenburger SC Süd 05 II im Test am Dienstag eine starke Elf aufbot, trat der FC Borussia Belzig arg ersatzgeschwächt an. Das relativiert die 1:4-Niederlage der Gäste, die sogar noch höher ausfallen konnte. Im Vergleich der Landesklassen-Mannschaften aus den Staffeln West und Mitte überzeugte der Platzbesitzer besonders in der ersten Hälfte. Das drückte sich in den Treffern von Ronny Paul (13.) und Marcel Hyna (36./37.) aus. Sein drittes Tor verpasste er in Minute 55. Da scheiterte er mit einem Foulstrafstoß am Belziger Torwart Sebastian Köhler. Er holte es aber in der 77. Minute nach, wo er mit dem vierten Treffer für Süd 05 II den 4:1-Endstand in dieser Vorbereitungspartie herstellte. "Die Gastgeber waren uns spielerisch überlegen und gewannen verdient", erklärte der Belziger Trainer Frank Leppek. Er konnte aber nicht seine Wunschelf aufbieten. Sohn Lars fehlte ganz, dessen Bruder Rick schied verletzt aus. Nicht dabei auch Lars Leschke und der in Österreich arbeitende Alexander Proske. Dafür wirkten u.a. die aus den A-Junioren gekommenen Jan Schick und Robert Tietz mit. In der zweiten Halbzeit wurde die Begegnung etwas ausgeglichener. BSC-Trainer Mike Beckmann erkannte, dass "einige meiner Spieler platt waren, weil berufsbedingt nicht alle die Vorbereitung mit machen konnten". So endete der zweite Durchgang mit einem 1:1. Solo Agbor, der eng bewacht wurde, erzielte in der 65. Minute den Ehrentreffer für die Kur- und Kreisstädter. Der Neuling in der Staffel Mitte sah gegen den etablierten Vertreter aus der Weststaffel, der dort im Vorjahr Rang vier belegte, wie hoch die Trauben in der Landesklasse hängen.
entnommen dem "Fläming-Echo" vom 17. August 2007, geschrieben von Klaus Nüsser
Robert Tietz zeigte in der zweiten Hälfte eine engagierte Leistung im Belziger Mittelfeld und erarbeitete sich sogar eine Kopfball-Torchance.
Auch Mario Buro und der aus den A-Junioren gekommene Torhüter Robert Große fehlten im Belziger Kader in Brandenburg. Ob die fehlenden Spieler allerdings die deutliche Überlegenheit der Gastgeber, speziell vor der Pause, kompensiert hätten, gehört ins Reich der "Glas-Kugel-Wahrsagerei".