Prima Saison-Auftakt des FC Borussia
Belziger gewinnen beim Landesliga-Absteiger ohne Probleme mit 2:0
Borussia Belzig ging selbstbewusst in die Partie bei Empor Schenkenberg und verließ den Platz als hochverdienter 2:0-Sieger. „Der Erfolg hätte den Chancen nach viel höher ausfallen können“, so Trainer Frank Leppek.Die Borussen hatten den Landesliga-Absteiger nicht beobachtet. „Wir erwarteten mehr vom Gastgeber, der nur nach ein paar kleineren Fehlern von uns mal halbwegs gefährlich wurde.“Wirklich in Bedrängnis geriet der FC Borussia nie. „Aussagen über die Stärke der Empor-Vertretung sind aber jetzt noch nicht möglich. Was sie drauf hat, ist erst nach weiteren Begegnungen zu erkennen. Jeder spielt ja nur so gut, wie es der Gegner zulässt. Und wir gestatteten den Schenkenbergern wenig.“Die Gäste knüpften dort an, wo sie in der vorigen Saison aufhörten. Kein Wunder, denn das Team trat weitgehend unverändert an. Es fehlte nur der verletzte Lars Leppek. Zugang Swen Bareither kam auf Grund dienstlicher Verpflichtungen später und wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Der in der Aufstellung aufgeführte Stürmer Wete ist ein guter, alter Bekannter. Er lief bisher unter dem Namen Richard Take auf und heißt nun offiziell Rodriqueno Wete. Er besaß die erste große Tormöglichkeit für die Belziger.Mistra Forrest gelang aus Nahdistanz das 0:1 (18.). Das sorgte bei ihm und den Teamgefährten für große Freude, denn es war sein erster Treffer im Borussia-Trikot! Mit einem schönen Alleingang sorgte Solo Agbor, der jetzt den Familiennamen Tabe trägt, für das 0:2 (59.). Er schob den Ball überlegt ins lange Eck, nach dem er in der 48. Minute in ähnlicher Situation scheiterte. Da hatte er alle ausgespielt schoss aber so lasch auf das leere Tor, dass ein Empor-Spieler den Ball noch von der Linie schlug.„Wir boten eine konzentrierte Leistung und setzten unsere spielerischen Potenzen gut um. Es war eine tolle Mannschaftsleistung, die den sicheren Erfolg brachte“, analysierte ein stolzer Borussia-Trainer Frank Leppek.
entnommen dem "Fläming-Echo" vom 21. Juli 2008, geschrieben von Klaus Nüsser
und das schrieb man woanders:
Die Enttäuschung ist groß
Empor Schenkenberg verliert den Landesklassenauftakt 0:2 gegen Belzig
Empor Schenkenberg zeigte am Sonnabend gegen Borussia Belzig über weite Strecken, wie man ein Fußballspiel nicht gewinnen kann. Hatte die Abwehr in der 1. Halbzeit die Angreifer der Belziger weitgehend im Griff – ausgenommen die 19. Minute – , so änderte sich das spätestens nach dem 2:0 der Gäste. Hier war es Keeper Steffen Sgraja zu verdanken, dass das Ergebnis im Rahmen blieb. Da im Angriff nur Christian Pietzsch die Belziger vor Probleme stellte, war die Niederlage vorprogrammiert. Dazu kam, dass in fast allen Mannschaftsteilen nur sehr wenige Zweikämpfe gewonnen wurden. Schenkenberg hatte trotzdem nach zwei Minuten die erste Chance durch Zerr. Die Gäste schossen in der 10. Minute erstmals in Richtung Tor. Danach egalisierten sich die Mannschaften im Mittelfeld, bis in der 19. Minute die Emporabwehr nicht im Bilde war und Mistra den Ball direkt vor dem Tor auf die Füße legte. Dieser bedankte sich mit dem 1:0. Sgraja hatte keine Abwehrchance. In der Folgezeit passierte nicht viel. Je eine Chance für Belzig (30.) und ein Schuss von Zietz (31.) waren die Ausbeute bis zur Halbzeitpause. Nach dem Wiederanpfiff musste Empor eine Schrecksekunde überstehen, als Wetzel nach Fehler im Mittelfeld einen Ball von der Linie (48.) schlug. In der 50. Minute hatte Polei eine Großchance. Aus wenigen Metern schlug er frei stehend den Ball über das Tor. Jetzt verteilte sich das Spiel. Als Solo Agbor in der 55. Minute in der Nähe des Strafraumes nicht gestoppt werden konnte, bedankte sich dieser mit einem 14-Meter- Schuss in die lange Ecke. Da stand es 2:0 für die Borussia.Hanacks Versuch, in der 56. Minute einen Treffer zu erzielen, schlug fehl. Eine Minute später hätte Belzig fast das 3:0 erzielt, aber Sgraja zeigte seine Klasse. In der 70. Minute hatte Empor gleich dreimal die Möglichkeit, aus wenigen Metern (Behn, Holz, Nauruschkat) den Anschluss zu erzielen. Der Ball fiel mit Glück in die Arme des Keepers der Gäste. Letztmalig in der 90. Minute musste Sgraja einen weiteren Treffer der Belziger verhindern.„Wir haben in der Abwehr wieder einmal den Gästen den Ball serviert. So kann man einfach kein Spiel gewinnen“, so ein unzufriedener Trainer Mühling.
entnommen dem "Brandenburg-Kurier" vom 18. August 2008, geschrieben von Dieter Wetzel