Der 1:0-Erfolg von Borussia Belzig über die Nachtigall-Schützlinge geht in Ordnung. Allerdings wurde die Partie zwischen dem gastgebenden Vorjahreszweiten und dem Dritten Eintracht Königs Wusterhausen nicht zum erwarteten Spitzenspiel in der Landesklasse Mitte. „Ich war vor einer Woche schon in Schenkenberg. Da spielte Borussia wesentlich besser. Aber das kann ja noch kommen“, meinte Fußballfan Wolfgang Neumann aus Locktow in der Halbzeitpause. Und sein Wunsch wurde erfüllt. Nach schöner Vorarbeit von Solo Agbor per Hacke auf Mistra Forest, der exakt auf Lars Leschke passte, erzielte dieser überlegt das 1:0 (48.). Damit kam die Partie in Schwung, denn nun beteiligten sich auch die Gäste daran. „Eintracht stand bis dahin mit zwei Viererketten hinten, tat nichts nach vorn“, so der Belziger Trainer Frank Leppek. „Da fällt es schwer, sich in Szene zu setzen.“ Mit dem Rückstand wurden die Gäste offensiver, was für die Borussen Raum zum Kontern brachte. Daraus ergaben sich mehrere sehr gute Tormöglichkeiten, die jedoch durch zu späte Abspiele oder Ungenauigkeiten vergeben wurden. Eine Großchance besaß Eintracht auch. Doch Torwart Sebastian Köhler kratzte einen Kopfball von der Linie, den die Gäste drin sahen (85.).Ansonsten stand die Borussia-Abwehr recht sicher. Und für das „zu Null“ spendierte Trainer Frank Leppek einen Kasten Bier für seine Truppe. Die zweite Prämie am Tag, denn vor dem Anpfiff überreichte Staffelleiter Hagen Studier 150 Euro, weil die Borussen im vergangenen Spieljahr das fairste Team der Staffel Mitte stellten.
Die Landesklassen-Fußballer von Eintracht Königs Wusterhausen verloren das Auswärtsspiel beim Staffelfavoriten Borussia Belzig mit 0:1. Beide Seiten lieferten sich nicht unbedingt ein Spitzenspiel. Trotzdem boten die Gäste eine respektable Leistung, räumten aber ein, dass der knappe Erfolg der Belziger, die optische Vorteile hatten, durchaus dem Spielverlauf entsprach. Beide Seiten hatten offensichtlich viel Respekt voreinander, begannen vorsichtig, so dass lange Zeit fast ausschließlich zwischen den Strafräumen gespielt wurde. Der erste richtige Torschuss ließ bis zur 61. Minute auf sich warten. Nach einer Belziger Kombination aus dem Mittelfeld heraus war Leschke am Elfmeterpunkt freigespielt und brachte die Gastgeber auch in Führung. Der Treffer mobilisierte die Eintracht-Fußballer, die nun aktiver wurden. Zwei Schüsse von Flohr aus dem Rückraum blieben aber erfolglos. In einer verheißungsvollen Situation klappte das Zusammenspiel zwischen Gülzow und Kather nicht. Die Belziger kamen noch zu einigen Kontermöglichkeiten, waren am Ende aber recht froh, dass es zum knappen Sieg reichte.