„Mit dem Unentschieden können wir gut leben“, sagt VfB-Trainer Walter Kornmüller. Seine Elf war am Samstag vor allem in der Anfangsphase die bessere, zum Auswärtssieg hat es jedoch nicht gereicht. Dies hat vor allem zwei Gründe. Zum einen entwischte der gefährlichste Borussen-Angreifer Solo Agbor seinem Trebbiner Bewacher Sebastian Wagner einmal für Sekunden. Genug Zeit für den flinken Kameruner, um nach Zuspiel von Lars Leppek das 1:0 (27.) der Hausherren zu markieren.Und zum anderen musste der VfB mehr als eine halbe Stunde lang in Unterzahl spielen, da Stefan Efinger nach Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte sah (56.).Zu diesem Zeitpunkt war aber bereits der Endstand des Punktspieles hergestellt. Kurz nach Wiederanpfiff erzielte David Bystry nach einer Ecke das 1:1.Bis zur Roten Karte für Efinger hatten die Gäste die Partie im Großen und Ganzen im Griff. In der letzten halben Stunde erhöhten die Einheimischen den Druck, richtig gefährlich waren sie dabei allerdings selten. So blieb die Großchance des eingewechselten A-Junioren Sebastian Metz (73.), der Borusse setzte den Ball aus der Drehung und acht Metern Entfernung knapp neben das Tor, die einzige gute Möglichkeit der Hausherren.